

Da ich die Gelegenheit nutzen konnte, vor Reisebeginn mein gesamtes Reiseequipment beim Bochumer Stadtradeln zu testen, hatte ich schon früh alles vorsortiert, kurbelte gewöhnlich mit einem „Reisegepäck“ von etwa 27 kg zwei Wochen lang bei wechselnden Wetterbedingungen meine üblichen Teststrecken in der Umgebung von Bochum, Essen, Dortmund, Wetter, Witten, Hattingen ab, optimierte vieles, sortierte aus und schenkte der Rudolf Steiner Schule Bochum „nebenbei“ und wieder „undercover“ garantierte 1001 „Stadtradelkilometer“ (in Anlehnung an eine Neuausgabe von „Märchen aus 1001 Nacht“, die ich nach der Rückkehr zu Ende lesen werde) absolviert mit einem 13 Jahre alten Fahrrad „ohne Elektroprothese“ und angetrieben ausschließlich durch „leibeigenen Roggenbrotmotor“…
Das beständige Brotbacken habe ich ja nach vierzigjähriger Pause dank der Touren auf den Britischen Inseln seit zwei Jahren wieder aktiviert.
In gut vier Wochen wird es zuhause weiter fortgesetzt.
Nach einer kurzen Probefahrt am Vorabend, begann meine 9. „Waldorf On The Road Tour“ vom Bochumer Hauptbahnhof aus kurz nach 6 Uhr zunächst elektrifiziert im ICE nach Hamburg.
Fünf Umstiege waren gebucht, umständehalber wurden es deren sieben.
Es war anstrengend, ich erreichte aber um nur knapp eine Stunde verspätet den mir aus meinen und vielen „unseren“ früheren Reisen bekannten Campingplatz in Hirtshals. Diesen buchte ich (wie immer) nicht vor.
Zwar war der laut Aushang an der Einfahrt voll belegt, es war aber kein Problem, für zwei Übernachtungen einen besonders schönen, motorisiert kaum zu erreichenden Stellplatz mit Meeresblick auf einem Hügel zu bekommen. Ich freue mich auf den Ruhetag am Montag. Die Fähre nach Seyðisfjörður (vor Monaten gebucht) startet ganz in der Nähe erst am
Dienstag um 11.30 Uhr.
Für die Übernachtung bei der Rückkehr (4./5. Juli) habe ich inzwischen denselben Stellplatz (Nr. 40) gebucht und bezahlt…

