„Waldorf News“

„Irlandabend“-Ankündigung

Fr., 20 Febr. 2026,
19-21 Uhr
Neuer Eurythmiesaal:
R. Marsollek: Die achte(!) „From Bochum to the Universe“ Tour: FAHRRAD, ZELT, REISEGITARRE und 3000 km rund um Schottland  mit Besuch der Steiner School in Holywood zu Mittsommer 2025. EIN (AUCH) MUSIKALISCHER „IRLANDABEND“ ZUGUNSTEN UNSERER PARTNERSCHULE IN HOLYWOOD BEI BELFAST. 
Genaueres folgt…

„Genaueres 1“:
a) Der Irlandabend beginnt und endet sehr pünktlich: 19-21 Uhr. Achtung, Einlass schon ab 18.30 Uhr!

b) Er wird ergänzt von einer „textlich“ knapp begleiteten Ausstellung von wirklichen Raritäten*, meine 34-jährige Dienstzeit an der Schule (1986-2020)  sowie die Zeit davor und danach (1977-2026) betreffend.
*Kinder wie Erwachsene können u.a. das von mir damals gewonnene, meistverkaufte aber inzwischen seltenste Skateboard der Welt (STACY PERALTA WARPTAIL), ein Original von 1977 berühren und bewundern, welches ich auch nicht für 10.000 € verschenken würde. FRÜHERES KOMMEN (18.30 Uhr) LOHNT UNBEDINGT!

c) VERLOSUNG (20.30-20.50 Uhr) von Reisepartnern- und meinen symbolisch oder monetär wertvollen Zuwendungen. Nahezu jedermann (auch bei 100 „Anwesenden“) gewinnt etwas: Bsp. spende ich dafür u.a. das Originalskateboard von 1982, auf dem bei den Deutschen Skateboardmeisterschaften in Darmstadt zwei Meistertitel und zwei Bronzemedaillen für den VfL Bochum 1848 geholt wurden.

 

Der Eintritt ist frei, Spenden für die Steiner School Holywood – die einzige Waldorfschule Nordirlands – erwünscht!
Herzlich willkommen  Ihr/Euer Reinhold Marsollek

 

 

 

„Genaueres 2“:
a) Anders als beim ersten „musikalischen Irlandabend“ im Neuen Eurythmiesaal vom 08.11.2024 findet am 20.02.2026 zusätzlich zur Verlosung wertvoller Geschenke von 18.30.-18.58 Uhr auch eine Ausstellung ganz besonderer Raritäten statt (s. ggf. unter „Genaueres 1“ v. 11.02.)
b)Anders als am 08.11.2024 beginnt beim 2. Irlandabend ab genau 19.00 Uhr ein bilderreicher, stummer und „schottisch sparsam“ mit Textfolien begleiteter Rückblick  auf sieben von mir zwischen 2006-2024 unternommen   Radtouren.
c) Beides, Ausstellung wie Reiserückblick, sollen (das erhoffe ich mir sehr) lediglich Anregungen für die Anwesenden „aller Hintergründe“ sein, für einen „Gedankenaustausch in alle Richtungen“.
Dieser wird ab 21. Uhr,  fast direkt nach der Verlosung, voraussichtlich in einem Nebenraum stattfinden, damit die erst um 19.10 Uhr hinzugestoßenen Gäste (s. letzte Information anschließend) eine Gelegenheit zur Wahrnehmung der  Raritätenausstellung haben, die aus meinem Familienkreis im Vortragsraum nach Bedarf begleitet/betreut werden kann.
d) Noch ein Letztes für alle, die erst ab 19.10 Uhr dazustoßen können (das ist möglich): Ab 19.06 Uhr spiele ich zu der Bilderpräsentation ein sehr bekanntes Lied, ein besonderes Reisemotto 2025 für mich, welches um 19.10 Uhr endet. Erst dann öffnet sich die Tür des Vortragsraumes wieder und der Irlandabend beginnt mit der offiziellen Begrüßung aller „Zufallsgäste“ dieses Abends. Jedermann, groß wie klein darf aber zugleich sicher sein, den Neuen Eurythmiesaal über unserer  wunderbaren Schulmensa, ohne schlechtes Gewissen ab 21.00 Uhr verlassen zu dürfen.
Herzlich willkommen, ich freue mich auf Sie, auf Euch
Reinhold Marsollek

ZUFÄLLIGE FUNDSACHEN:

Start 07.06.: Bochum – Hirtshals, siebenmal umsteigen.

 

Da ich die Gelegenheit nutzen konnte, vor Reisebeginn mein gesamtes Reiseequipment beim Bochumer Stadtradeln zu testen, hatte ich schon früh alles vorsortiert, kurbelte gewöhnlich mit einem „Reisegepäck“ von etwa 27 kg zwei Wochen lang bei wechselnden Wetterbedingungen meine üblichen Teststrecken in der Umgebung von Bochum, Essen, Dortmund, Wetter, Witten, Hattingen ab, optimierte vieles, sortierte aus und schenkte der Rudolf Steiner Schule Bochum „nebenbei“ und wieder „undercover“ garantierte 1001 „Stadtradelkilometer“ (in Anlehnung an eine Neuausgabe von „Märchen aus 1001 Nacht“, die ich nach der Rückkehr zu Ende lesen werde) absolviert mit einem 13 Jahre alten Fahrrad „ohne Elektroprothese“ und angetrieben ausschließlich durch „leibeigenen Roggenbrotmotor“…

Das beständige Brotbacken habe ich ja nach vierzigjähriger Pause dank der Touren auf den Britischen Inseln seit zwei Jahren wieder aktiviert.
In gut vier Wochen wird es zuhause weiter fortgesetzt.

Nach einer kurzen Probefahrt am Vorabend, begann meine 9. „Waldorf On The Road Tour“ vom Bochumer Hauptbahnhof aus kurz nach 6 Uhr zunächst elektrifiziert im ICE nach Hamburg.

Fünf Umstiege waren gebucht, umständehalber wurden es deren sieben.

Es war anstrengend, ich erreichte aber um nur knapp eine Stunde verspätet den mir aus meinen und vielen „unseren“ früheren Reisen bekannten Campingplatz in Hirtshals. Diesen buchte ich (wie immer) nicht vor.

Zwar war der laut Aushang an der Einfahrt voll belegt, es war aber kein Problem, für zwei Übernachtungen einen besonders schönen, motorisiert kaum zu erreichenden Stellplatz mit Meeresblick  auf einem Hügel zu bekommen. Ich freue mich auf den Ruhetag am Montag. Die Fähre nach Seyðisfjörður (vor Monaten gebucht) startet ganz in der Nähe erst am

Dienstag um 11.30 Uhr.

Für die Übernachtung bei der Rückkehr (4./5. Juli) habe ich inzwischen denselben Stellplatz (Nr. 40) gebucht und bezahlt…

 

09.06. Auf nach Island zum Dritten! 2027: Südskandinavien statt die Färöerinseln zum Zweiten?

Der Nachtregen war so heftig und der Wind so kräftig geworden, dass das Regengebiet, welches bis 12:00 Uhr herrschen sollte, schon gegen neun Uhr  (für kurze Zeit) seine Vorstellung stoppte.

Das klitschnasse Außenzelt wurde nass verpackt, ich knöpfte aber innerhalb von etwa 2 Minuten das trockene Innenzelt  aus und verstaute es gesondert in einer der Radtaschen.

 

 

 

 

Etwa fünf Radfahrer und unzählige „Motor-Radfahrende“ mit PS-Monstern ausgestattet (auch aus Island) durften zuerst aufs Schiff.

 

Ich traf Henrik, der E-Bike-Globetrotter aus Kärnten. Island ist sein 30. europäisches Land. Sein Spezialbike trägt außer ihm noch 100 kg Gepäck.

Mutig!
Ich wünsche ihm, das Erfahrung und hilfreiche Steckdosen auf der Strecke im helfen, die Strapazen der kommenden fünf Wochen zu meistern.

Ich durfte mein Rad heute an seines andocken . Danke!

Morgen wird er mir verraten haben, dass er 3 vollgeladene Akkus mitschleppt, die für 300 km reichen dürften.

Schön, dass diese Unterstützung ihm eine solche Art die Welt zu bereisen ermöglicht…

Alle Kabinentüren auf der Nörröna sind mit Fischsilhouetten und Fischnamen dekoriert. Innen gibt es genauere Beschreibungen der jeweiligen Fischgattung.

Oben: „Mein“ Campingplatz am Leuchtturm.

Unten: Mit dem Colorline Katamaran wollte ich 2013 bei der 10000 km Tour um Skandinavien herum innerhalb von 2 Stunden nach Kristiansand übersetzen. Ein Sturm im Skagerrak wühlte aber zu hohe Wellen auf.

Durch „bewegte“ Umwege erreichten wir Norwegen damals erst nach viereinhalb Stunden.

 

 

 

 

Starker Wellengang auf See und der Wind an Deck riss einen fast von den Beinen. Glitschige Pfützen am Oberdeck mied ich aus Selbsterhaltungstrieb.

Die Sonne brachte Farben aufs Meer und Kontraste in die Wolken.

 

 

 

 

 

 

Vor fünf Jahren gab es wohl noch eine Geldwechselmöglichkeit an der Reception auf der Nörröna.

Die Bibliothek hatte aber noch Bestand. Dort fand ein sehr interessanter Bildvortrag auf Englisch über die Färöer (Schafsinseln) statt, die wir morgen gegen 17.30 Uhr erreichen werden.

Sehr interessant für mich auch deswegen, weil ich meine Fahrt nach Island 2021 für eine Woche unterbrach, um die Schönheit der Haupt- und einer Nachbarinsel, welche ich durch einen etwa 5 km langen Tunnel erreichte vom Campingplatz in Thorshavn aus in täglichen mitunter 200 km langen Kletteretappen (inklusive Wanderungen) mit nur Tagesgepäck belastet, Anstiegen auf 400 Höhenmeter, plötzlichen Fallwinden, sehr vielen Schafen und vielem mehr erkundete.

Bei einer dieser Erkundungstouren kam ich auch bis in Sichtweite an die einzige, zwei Inseln im Nordatlantik verbindende Brücke.
Heute erfuhr ich etwas über die Verkehrsregeln und von über 10 km langen Tunnelverbindungen zwischen Inseln 100 m unter dem Meeresspiegel und dem weltweit ersten unterseeischen Verkehrskreisel dort. Zwar wusste ich das alles schon.

Aber nicht, dass die Tunnel nur per Bus zu passieren, für Radler also verboten sind. Den Nordkaptunnel (bis 212 m u. N.N.) durchfuhr ich hin und zurück zweimal per Rad und einmal motorisiert: 2011, 2013, 2015.

Zur Vorbereitung der Radtour 2013 besuchte ich erstmalig und erst 2011, nach 30 Jahren Norwegenerfahrung das Nordkap/(Norwegisch Nordkapp), statt, wie sonst immer, ihm die wunderschöne Varangerhalbinsel vorzuziehen. Ich trainierte damals eine Woche lang beim Sommereis im Vikingerschiff von Hamar, nahm dort auch an Wettkämpfen teil u.v.m., fuhr vor dem Besuch finnischer und schwedischer Freunde bis auf 130 km an das Kap heran. Und radelte dann mit Tagesgepäck und Feigenbaumableger in der Radtasche fast nonstop Tour-retour zum Nordkapglobus, blickte auf die Halbinsel Knivskjellodden und zu deren gut 1300 m nördlicher als das Nordkap liegenden Spitze die ich dann 2013 (Reiserad mit Gepäck 3,5 km vor dem Kap für 5 Stunden abgestellt) zu Fuß erreichte. Das am Nordkapmonument mit mir und Rad abgelichtete Feigenbäümchen trägt auf Visingsö, einer Insel mitten im Vätternsee jedes Jahr im Garten von Freunden freistehend, leckere Feigen.

2015 wiederholte ich meine Tour von 2013 per PKW: Ich nutzte wieder denselben Parkplatz kurz vor dem Nordkap, und lief auf dem „nördlichsten Wanderweg der Welt“ zur Knivkjellodensspitze mit einem weiteren Feigenableger und meinem ersten Einpersonen-Akto-Zelt, welches ich auch schon bei der Tour 2006 benutzte. Wir (ich mit Bäumchen) übernachteten bei Windstille an der nördlichsten Klippe und fuhren weiter nach Berlevåg und zum Tanahorn dort:

MEINEM NORDKAP!

Das Feigenbäümchen von 2015 schenkte ich 2020 Dortmunder Freunden…

*
Beim Vortrag über die Färöer erfuhr ich heute, dass der Nebel auf den Inseln- an Sommertagen mit 3 Jahreszeiten wirklich so dicht sein kann, dass man seine Füße im stehen nicht mehr sehen kann.

Hilfe? 112 Anrufen und UNBEDINGT warten, bis sich dieser Nebel ganz plötzlich nach 8 Minuten (oder auch erst 8 Stunden verzogen hat).

Außerdem: Die Orkanböen an Deutschlands Küsten können etwa 35m/s erreichen. Auf den Schafsinseln, ganz plötzlich, das Doppelte. Im Video waren (Winterstürme?) zu sehen, die Wasserfälle, dick wie der Mardalsfoss im Eikesdalen/NOR für etwa 5 Sekunden rasend in die Wolken entschweben ließen, bevor sie wieder zu Wasserfällen mutierten und auch „aus allen Wolken fielen“…

Ich bin schon richtig gespannt, welche Tour dann 2029 mit mir ins JETZT will. Denn da dürfte die 12 Tour von Bochum rund um Polen schon Realität geworden sein.

Alternativen diesbezüglich wüsste ich genug. Ich glaube zu wissen, was mich schon anlächelt…