Eine Bilderserie, auch für alle gegenwärtig etwa 8.000.000.000 Menschenseelen dieser Erde, ist über www.nachtfalke-on-tour.com erreichbar:

























Der Schwede Wilmer (38), kam per Flieger nach Keflavik und verbrachte zwei Tage hier und reist mittels Mietauto durch Island.Vor10 Jahren radelte er von Schweden aus kommend durch Dänemark, Deutschland, Frankreich und weitere europäische Länder. Für ihn spielte ich Gothye, Niemen und das isländische “Söknuður” …





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Ich hoffte, in Seyðisfjörður etwa gegen 15 Uhr ankommen zu können. Trotz vieler Fotografierpausen erreichte ich das malerische Dorf aber schon gegen 13.30 Uhr. Es blieb trocken, mein
Zelt trocknete schon am Morgen vor dem Start.
Die Rezeption wurde hier von Radu, einem sehr freundlichen Rumänen verwaltet, der mich für vier Tage eincheckte.
So konnte ich am Zelt ausgiebig frühstücken (mein Zeltplatz war frei und absolut identisch mit dem von 2021), mir später am 20 Jahre alten Primus Omnifuel-Kocher (Gas/Diesel/Benzin/Petroleum) Teewasser und das Mittagessen bereiten, viel schreiben und gegen 23 Uhr, nach der heißen Dusche, zur Abkühlung sogar noch etwas durch den Ort spazierengehen.
Es ist übrigens nie ruhig, also still in Seyðisfjörður. Beständiger “Lärm” wie in einer Großstadt erfüllt Tag und Nacht das kleine Dörfchen. Es hört sich gar an, wie das ferne Geräusch eines Zement- oder Stahlwerks (🛹🛹Bochum, ich komm‘ (fast) aus dir).
WEITAUS GEFEHLT!, es ist die beständige ‚Musik‘ der ungezählten, aber bestimmt von hunderten von Wasserfällen, welche in vielen Kaskaden die Hänge herabstürzend, das Gespräch mit der Erde und uns führen.
„Wasserfällisch“ verstehe ich zwar nicht besonders gut. Aber ich verweile ja noch etwas in Seyðisfjörður…
Die Wasserfälle formen mit ihrem Klang auch das Land. Und so kommt es, das hier des Öfteren Murren abgehen, Gelände oder gar Gebäude verschüttet werden und alles „in Fluss“ bleibt. So werden hier auch beständig gefährdete Bereiche mit großem Gerät gesichert.
Das werde ich in den nächsten Tagen besonders beobachten können.


