Ich wachte gegen 5 Uhr lange vor dem Wecker ausgeschlafen auf.
Es regnete nicht mehr. Die Nacht war, vielleicht wolkendeckenbedingt(?) recht “warm”, etwa die Hälfte meiner seit der Ankunft in Egilstaðir am 11. Juni benötigten “Nachtwäsche” zog ich gar nicht mehr an, weil überflüssig.
Anders als 2016, fror ich nachts im Zelt dieses Jahr gar nicht. Kleiner Sonderfall: Die Eisberglagune Jökulsarlón, als die Atmung der Gletscherzunge des Vatna Jökull mich bewegte, mein “wildes”, durchnässtes Zeltlager dort ab 1 Uhr “nachts” abzubauen, um 1.30 Uhr aufzubrechen und an diesem Tag 200 km bis Vik, dem südlichsten Zipfel Islands zurückzulegen, wo ich dann nachmittags ankam (s. ggf. Beschreibung dieser längsten Tagesetappe meiner Radlererfahrung in Island vom 15. Juni hier im Blog).

39, 35, 34, 33, 31, 27, Reykjavik, 23, 23, 13, 12, 8, 27 km vor Egilstaðir, 3xEgilstaðir, 40(Seyðisfjörður, bis kommenden Donnerstag 4x) sind auf der obigen Karte meiner 3100 Rundtour von 2021 die etwaigen Stationen der gegenwärtigen Fahrt. Die Stellen Nr. 35 und Nr. 13 sind etwas ungenau: 2026 wählte ich, als ich zuletzt den sehr erschöpften Weltenbummler Henrik einige Stunden nach mir überraschend dort nachkommen sah, Djúpivogur als Campingplatz aus und (nach dem Ruhetag am Hvalfjörður) und dem Passieren von Borgarnes gegenwindbedingt einen freien Platz etwa 11 km hinter Bifrost aus (In Bifrost zweigt (s. obige Karte)eine Nebenstraße von der Ringstraße 1 nach Stykkishólmur ab). Soviel einführend und abschließend zu den 1318 selbstgefahrenen und etwa 120 per wetterbedingten Busbeförderung zurückgelegten Kilometern meiner nun zum letzten Mal rund um Island beendeten Radtour 2026.
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Heute, kurz nach 5 Uhr früh, machte ich zwei Rundumvideos, die ich nach Abschluss der Tour noch einfügen werde und schrieb etwa 3 Stunden lang.
Kurz vor 10 Uhr wollte ich meine Ortskenntnis auffrischen und in den Supermarkt gehen, um mich bis Donnerstag zu versorgen. Es wurde ein längerer Spaziergang.

Das Schwimmbad mit Hotpot und Sauna (unterstes Foto)war wochentags nur – so der Aushang – zwischen 7-11 Uhr geöffnet.
zum Glück kam um 10 Uhr gerade Alex, ein örtlicher Isländer heraus und klärte mich auf, dass das Bad durchaus auch am Nachmittag von 14-19 Uhr geöffnet sei. Diesen missverständlichen Aushang verstehe er selber auch nicht, fügte Alex lachend hinzu…

Osterglocken „läuten“ in Island wohl den Mittsommer ein…
Weil es immer wieder regnete, frühstückte ich zwar draußen, zog mich aber zum Lesen oder Schreiben immer wieder ins Zelt oder in die Küche der Reception zurück, wo ein Wasserkocher sehr praktisch für schnelle Teezubereitung sorgt.
