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23.06. VARMAHLIÐ-AKUREYRI/AKUREYRI-MÝVATTEN/REYKJAHLIÐ
Der Start zum vermeintlichen heutlichen Ziel erfolgte schon um 3.30 Uhr Ortszeit. Die Bilder sprechen für sich, ich will nur möglichst knapp ergänzen:
Windstille, es hat abgeregnet. Später, bis Akureyri nur leichter Rückenwind.
Wunderschön, diese herrliche Strecke einzuatmen! – im Uhrzeigersinn gefahren –
Vollste Bewunderung für die Straßenbauer, für die gewählte Streckenführung!!
Ich komme schnell, fast innerhalb einer Stunde 20 km weit voran. Der Aufstieg ist für mich wieder moderat und sanft, überhaupt kein Problem!!!
Bei knapp 500 Höhenmetern kleine Stärkung mit Tee und Zimtgebäck.
Sehr lange Abfahrt bei herlicher Berg- und Landschaftskulisse um mich herum. AUSSER MIR noch fast überhaupt kein Verkehr.
Nach zwei Dritteln der Strecke nach Akureyri erste Frühstückspause mit kompletter Zelttrocknung nahe einer Stelle, die ich vor 5 Jahren in umgekehrter Fahrtrichtung am Flussufer aufsuchte, um zu frühstücken und 3 Stunden zu schlafen.
Wetteraussichten für die nächsten Tage auch heute geprüft: Regen in Akureyri, Regen am Mývatten. Etwas Regen, sonst recht freundlich aber in Richtung Egilstaðir.
Ich beschließe, nach Übernachtung auf mir bekanntem Platz in Akureyri morgen per Bus durch den für Radler verbotenen Tunnel Richtung Mývatten zu gelangen. Ticket nur 14€.
Touristinfo kurz nach Ankunft in Akureyri besucht:
Der Zeltplatz im Zentrum ist nach der Covid-Pandemie ausgemustert worden, der Neue liegt 6 km außerhalb der Stadt.
Busverbindung nach Mývatn morgen um 16.35 Uhr.
Am „Flughafen“ erfahre ich, dass der neue Platz (bin eigentlich auf dem Wege dorthin) schlechte Bewertung erfährt.
UND VOR ALLEM ABER BEMERKE ICH, dass der morgige Bus auch heute um 16.35 von hier aus nach Mývatten startet. Ich habe noch 2 Stunden Zeit, so ich will, Rad und Gepäck dafür zu bereiten.
Alles klappt! Stärkerer Regen beginnt schon in Akureyri und hält bis kurz vor Mývattn an.
Wunderbar, dass der Bus drei Viertel des Sees(auf östlicher Seite) umrundet, sodass ich von meiner Radumrundung während eines „Ruhetages“ hier von vor 5 Jahren alles wiedersehe.
Ankunft in Reykjahlíð um 18.15 Uhr.
RASENDE FAHRT AUS MEINER sonst fast beständigen RADLERPERSPEKTIVE aus GESEHEN!
Kleineinkauf im Supermarkt, teure Fish&Chips statt Mittagessen.
“Polnische” Rezeption am Campingplatz in Reykjahlíð. Magda verspreche ich, später Gothye/Niemen auf der Gitarre vorzuspielen.
Regen kündigt sich an. Drehender, starker Wind kommt auf.
Zelt aufgebaut, geduscht.
Motorradfahrer Petr und Juro aus Tschechien und einen Niederländer kennengelernt. Einige Lieder ihnen ein-“geschenkt”. Alles von ihnen für eigenen späteren Reisebericht für Zuhause gefilmt.
Ein junges Paar aus Belgien ist auf Hochzeitsreise im gemieteten Camper unterwegs. Beide frieren entsetzlich. Eine heiße Wärmflasche ist für die junge Frau kaum eine Hilfe. Austausch von Tipps.
Morgen früh werde ich nochmals heiß duschen!
Magda freut sich um 22 Uhr riesig über das Gothye/Niemen „Privatkonzert“ in der Rezeption und ist ganz gerührt, weil sie morgen Geburtstag hat. Ich bin auch gerührt…
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Achtung! Etwa das letzte Dutzend bis 20 der Bilderserie schoss ich schon am nächsten Morgen kurz vor dem Start zum „Wäldchen“ Richtung Egilstaðir. Ich begegnete Juro um Petr morgens noch mehrfach. Und morgens ebenso einem koreanischen Ehepaar (Jangwoog Choi from Bussan) das mehrere Monate ganz Europa per Mietauto bereiste, jetzt die letzten Tage in Island verbringt bevor es nach Hause zurückkehrt.
Danke für die Überraschung mit köstlichem Kornkaffee!
Bitte die nachfolgenden Bilder – den Abschnitt von gestern früh bis heute früh betreffend – “im Kopf” der morgigen Weiterfahrt zum “Wäldchen”, 27 km vor Egilstadir, voranstellen. Erst danach dann, also nach dem morgigen Start, “raucht” Reykjahlíð im Regen (Reykjahlíð-auf Isländisch etwa die Bezeichnung für „Rauch-Berghang“)…

























Abfahrt






























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BUSFAHRT Akureyri-Varmachlið:






























