Der Regen begann “pünktlich” und hörte sogar schon etwas früher auf. Ich räumte mein Zelt leer, damit es noch 2 Stunden lang trocknen konnte, belud das Rad und fand in der fast ganz verlassenen “Cafeteria” die Wetterprognosen, meine Klettertour betreffend bestätigt:


Als ich gegen 9.30 Uhr abreiste, verabschiedete ich mich noch ganz herzlich von Iga, die jetzt drei lange Tagesschichten im Café vor sich hatte, wünschte ihr “viel Freude am Leben im JETZT”, dankte für die besonderen Begegnungen, die ich beim zweiten “Gitarrenbesuch” in Egilstaðir hatte und bat sie, herzlichste Grüße an Tori, ihren Chef auszurichten, der mich 2021 hier so herzlich empfangen hatte und dieses Mal noch in Europa verreist war.
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Reise 2021, nach 3100 km mit Fahrrad und Gitarre hatte ich nur einen Abend Zeit, hier in Egilstaðir zu bleiben. Meine Seele benötigte weitere 4 Tage, um mich in Seyðisfjörður wiederzufinden.
Diesmal, nach 13, praktisch aber 12 Tagen, Etappenlängen bis zu 200 km (Jökulsarlón-Vik) und über 1300 km hatte ich in Egilstaðir (für meine Seele) 7 “Akklimatisierungstage” per Pedalkraft mit Roggenbrotmotor “erkurbelt”. So werde ich auch diesmal wieder – auf meine Seele wartend – vier fast volle Tage in Seyðisfjörður verbringen können. Sie wird mich natürlich finden und bald danach Island sicherlich sehr vermissen/SÖKNUÐUR…