Sonntag, 28.Juni: Island/Eisland/Iceland, die Mitsommerpassage: 30 km von Egilstaðir nach Seyðisfjörður.

Eine Bilderserie für alle 8.000000000 Menschenseelen dieser Erde:

 

Ich hoffte, in Seyðisfjörður etwa gegen 15 Uhr ankommen zu können. Trotz vieler Fotografierpausen erreichte ich das malerische Dorf aber schon gegen 13.30 Uhr. Es blieb trocken, mein
Zelt trocknete schon am Morgen vor dem Start.
Die Reception wurde hier von Radu, einem sehr freundlichen Rumänen verwaltet, der mich für vier Tage eincheckte.

So konnte ich am Zelt ausgiebig frühstücken (mein Zeltplatz war frei und absolut identisch mit dem von 2021),mir später am 20 Jahre alten Primus Omnifuel-Kocher (Gas/Diesel/Benzin/Petroleum) Teewasser und das Mittagessen bereiten, viel schreiben und gegen 23 Uhr, nach der heißen Dusche, zur Abkühlung sogar noch etwas durch den Ort spazieren.
Es ist übrigens nie ruhig, also still in Seyðisfjörður. Beständiger “Lärm” wie in einer Großstadt erfüllt Tag und Nacht das kleine Dörfchen. Es hört sich gar an, wie das ferne Geräusch eines Zement- oder Stahlwerks (🛹🛹Bochum, ich komm‘ (fast) aus dir).

WEITAUS GEFEHLT!, es ist die beständige ‚Musik‘ der ungezählten, aber bestimmt hunderten von Wasserfällen, welche in vielen Kaskaden die Hänge herabstürzend, das Gespräch mit der Erde und uns führen.
„Wasserfällisch“ verstehe ich nicht besonders gut.  Aber ich bin ja noch in Seyðisfjörður…

Die Wasserfälle formen mit ihrem Klang auch das Land. Und so kommt es, das hier des Öfteren Murren abgehen, Gelände oder gar Gebäude verschüttet werden und alles „in Fluss“ bleibt. So werden auch gefährdete Bereiche mit großem Gerät gesichert.

Das beobachte ich in den nächsten Tagen besonders.

 

Diesen Beitrag teilen: